Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

12.09.2019SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Logistik wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen - SRH Hochschule Hamm sieht großes Potential in Logistik-Branche

Als erste deutsche Hochschule startete im Jahr 2005 die SRH Hochschule Hamm einen Bachelorstudiengang im Bereich der Logistik. Seitdem brachte der Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Logistik B.Sc.“ mehrere hundert Absolventen hervor, die entweder sofort nach dem Bachelor-Studium oder nach einem angeschlossenen Master-Studium in die Logistik-Branche eingestiegen sind. Im Laufe der vergangenen fast 15 Jahre hat die Logistik-Branche einen Wandel erlebt, in der die Anpassung an die globalisierte und digitalisierte Welt und das Rekrutieren von dahingehend ausgebildeten Fachkräften von größter Bedeutung ist. Bestätigt wird dies durch eine im Frühjahr 2019 erfolgte Umfrage, in der mehr als 2.500 internationale Logistikprofis online befragt wurden. Ein Ergebnis der Befragung: Fast die Hälfte aller Befragten betrachtet demnach den Fachkräftemangel als eine der größten Herausforderungen der Logistikbranche. Der zunehmende Preis- und Wettbewerbsdruck, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und die ansteigenden bürokratischen Auflagen werden als weitere Herausforderungen betrachtet.


„Allein im Bereich der Logistik starten an unserer Hochschule in diesem Jahr so viele Erstsemester, wie in der Vergangenheit oftmals nicht an der gesamten Hochschule“, unterstreicht SRH-Rektor Prof. Dr. Lars Meierling den offensichtlichen Bedarf der Logistik-Branche, der sich in diesen Rekordanmeldezahlen manifestiert. Prof. Dr. Claus Wilke, Dekan des Fachbereichs ‚Technik und Wirtschaft‘, sieht die Logistikbranche im Aufwind und die Hochschule gut vorbereitet und ergänzt: „Wenn sich bei uns 50% der insgesamt rund 300 Erstsemester in diesem Jahr für einen Studiengang im logistischen Bereich entscheiden, dann zeigt dies nicht nur, dass die Logistik-Studiengänge wesentlicher Erfolgsfaktor für uns sind, sondern vor allem auch, dass die Potentiale und die Bedarfe an Fachkräften der Branche sehr groß sind“, so Wilke. Die Lehrangebote richten sich entsprechend an den Bedürfnissen der Wirtschaft aus und bereiten die Studierenden optimal auf künftige Anforderungen vor. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf die Digitalisierung entlang der Lieferkette, was sich beispielsweise in Lehrveranstaltungen wie Big Data, SAP, Enhanced IT-Applications und eBusiness widerspiegelt, erläutert Wilke die inhaltliche Ausrichtung. Zudem zielen die Module „International Management“ und „Intercultural Competences“ auf die Anforderungen der Internationalisierung der Hochschule und auf die allgemeine Globalisierung ab. „Das 2018 eigens entwickelte Integrationsmodell „ALLSTAY 4.0“ hilft uns dabei, diese Herausforderungen zu meistern und unsere ausländischen Studierenden akademisch auszubilden, ihnen zu helfen, sich in Deutschland niederzulassen und sie dadurch als Fachkräfte langfristig in die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren.“

 

 

11.09.2019SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Integrationsprojekt ALLSTAY 4.0 der SRH Hochschule Hamm bringt erste Fachkräfte für die Region

Vor etwa einem Jahr startete das von der SRH Hochschule Hamm entwickelte Integrationsprojekt „ALLSTAY 4.0“. Wesentliches Ziel ist es, ausländische Studierende neben der akademischen Ausbildung in die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren. Bereits heute trägt das Projekt Früchte und die ersten Arbeitsverträge mit regionalen Firmen konnten unterzeichnet werden. Der Dekan des Fachbereichs ‚Technik und Wirtschaft‘ Prof. Dr. Claus Wilke, sieht in dieser Entwicklung eine Bestätigung für das Modell „ALLSTAY 4.0“. „Mehr als 100 aktuelle Neueinschreibungen ausländischer Studierender, was mehr als einem Drittel unserer Studienstarter in 2019 entspricht, belegen unsere Entwicklung zum internationalen Kompetenzzentrum in diesem Bereich. Wir schaffen in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft Lösungen hinsichtlich des Fachkräftemangels“.
Stefan Geißler, Verwaltungsleiter der SRH Hochschule Hamm, ergänzt zum ALLSTAY-Projekt: „Wir kümmern uns um die Organisation, um Unterbringung, geben Orientierungshilfen und schaffen mit diesen Integrationsanstrengungen Chancen für die Stadt Hamm und die Region Wir handeln und sprechen nicht nur über Integration und Internationalisierung. Doch nicht nur die strukturellen und organisatorischen Aspekte von ALLSTAY 4.0 sind wichtig. Ein weiterer positiver Nebeneffekt für die Stadt Hamm ist die Streuung lokaler und regionaler Themen ins Ausland, wie z.B. die kürzlich stattgefundene digitale Woche, die wir u.a. unseren indischen Partnern ans Herz gelegt haben.“ Für weitere Beteiligungen an dem Projekt sei man stets offen, lädt Geißler zur aktiven Mitarbeit ein.

04.09.2019SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

SRH Hochschule Hamm in diesem Jahr mit Rekordanmeldezahlen

Die SRH Hochschule Hamm rechnet in diesem Jahr damit, mit mehr als 300 Studienstartern eine Rekordanmeldezahl zu erreichen. Mit dem kurz bevor stehenden Start des Wintersemesters setzt die Hochschule damit ihren Wachstumskurs fort. Allein 50% der Erstsemester sind für einen Studiengang im logistischen Bereich eingeschrieben. „Insgesamt haben wir die Anmeldezahl im Vergleich zum Mittel der Vorjahre fast verdoppelt und erwarten auch jetzt noch Neueinschreibungen in allen Studiengängen“, freut sich Rektor Prof. Dr. Lars Meierling. Als Gründe für den starken Anstieg an Erstsemestern nennt Meierling u.a. die Bedeutung der Logistik und den Fachkräftemangel in diesem Bereich, den Ausbau des dualen Partnernetzwerks in den dualen Studiengängen, die Etablierung der Psychologie an der Hochschule sowie die fortschreitende Internationalisierung der Hochschule.


Der Dekan des Fachbereichs ‚Technik und Wirtschaft‘, Prof. Dr. Claus Wilke, freut sich zudem über erfolgreiche Forschungsprojekte und über die Weiterentwicklung des hochschuleigenen Integrationsprojekts „ALLSTAY 4.0“, dass zum Ziel hat, ausländische Studierende akademisch auszubilden, ihnen zu helfen, sich in Deutschland niederzulassen und sie dadurch als Fachkräfte langfristig in die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren.


Meierling verweist darauf, dass die SRH auf dem Hochschulmarkt weiterhin eine zentrale Rolle spielt“, und betont, dass die kürzlich erfolgte Umbenennung der Hochschule von „SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft“ in „SRH Hochschule Hamm“ aufgrund der aktiv lancierten breiteren Aufstellung der Hochschule „eine folgerichtige Entscheidung“ war.

29.08.2019Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Studie: Private Hochschulen sind zukunftsorientierter ausgerichtet

Studieninteressierte sowie Eltern sehen bei privaten Hochschulen eine bessere Zukunftsausrichtung der akademischen Ausbildung als bei staatlichen Hochschulen. Dies bestätigt eine repräsentative Studie der University of Applied Sciences Europe. Demnach wird privaten Hochschulen eher zugetraut, die Lehre am Bedarf der Wirtschaft auszurichten. So bieten sie Absolventen auf dem späteren Arbeitsmarkt bessere Chancen.

Die Studie, die im Auftrag der University of Applied Sciences Europe durchgeführt wurde, beschäftigt sich mit dem deutschen Hochschulmarkt und beleuchtet die Relevanz unterschiedlicher Faktoren bei der Studienwahl für angehende Studierende. Auch Eltern wurden befragt, die die wichtigsten Berater von Studieninteressierten darstellen. Bei der Befragung ging es auch um die Wahl der Studiengänge sowie der Hochschulart: Welche Zielgruppen trauen welcher Hochschulart welche Eigenschaften eher zu? Die oben benannte Zukunftsausrichtung wird in der Studie an den Faktoren Praxisnähe, Ausstattung, Progressivität sowie Internationalität festgemacht. Mehr

www.ue-germany.com

28.08.2019Hamburg School of Business Administration

Insa Sjurts wird die Nachfolge von Ex-Handelskammer-Geschäftsführer Hans-Jörg Schmidt-Trenz antreten.

Die private Hamburger Wirtschaftshochschule HSBA bekommt eine neue Präsidentin: Von 2020 an soll die Wirtschaftswissenschaftlerin Insa Sjurts die Einrichtung mit Sitz am Alten Wall führen, die bis 2017 von der Handelskammer getragen wurde. Sjurts (56) studierte in Hamburg, promovierte und habilitierte an der Helmut-Schmidt-Uni, arbeitete als Professorin an der Uni Flensburg und als Geschäftsführerin der Hamburg Media School, bis sie 2015 Präsidentin der Zeppelin Universität in Friedrichshafen wurde. An der HSBA wird sie die Nachfolge von Ex-Handelskammer-Geschäftsführer Hans-Jörg Schmidt-Trenz antreten, wie der Hochschulrat und das Board of Governors, eine Art Aufsichtsrat, am Montag entschieden. Mehr

27.07.2019Fachhhochschule des Mittelstands (FHM) gGmbH

Psychotherapie-Ausbildung für Absolventen des Master-Studiengangs Psychologie

Die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) arbeitet seit Juni eng mit dem gemeinnützigen Ausbildungsinstitut INITA in Hannover zusammen. Absolventen des Master-Studiengangs Psychologie können sich nach ihrem Abschluss für eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten bewerben. Die Weiterbildung stand bisher nur Universitätsabsolventen offen. Der FHM ist es damit als einer der ersten Fachhochschulen gelungen, ihren Studierenden die Option der Psychotherapie-Ausbildung zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist die Wahl des Studienschwerpunktes „Klinische Psychologie“, die persönliche Eignung des Absolventen sowie die formale Überprüfung durch den Niedersächsischen Zweckverband zur Approbationserteilung (NiZzA).

Psychologie-Studenten, die sich zum Psychologischen Psychotherapeuten weiterbilden möchten, müssen nach ihrem Masterstudium noch eine umfassende und spezielle Weiterbildung am Institut INITA anschließen, die bislang nur Universitätsabsolventen offenstand. Dabei planen die FHM und INITA, die Inhalte der Approbationsausbildung bereits während des Studiums anzubieten und auch personell zu kooperieren. Die Kooperation mit INITA richtet sich dabei aber nicht nur an die Studierenden, die im Psychologiestudium den Schwerpunkt „Klinische Psychologie“ gewählt haben. Auch die Masterstudenten mit dem Schwerpunkt „Arbeits- und Organisationspsychologie“ profitieren von der Zusammenarbeit: In seinem gemeinnützigen Institut bietet INITA die Möglichkeit, eine Supervisions- oder Coaching-Ausbildung zu absolvieren. Dabei werden Inhalte aus den entsprechen Studienmodulen der FHM von INITA anerkannt und die Master-Absolventen bekommen die Möglichkeit, sich in verkürzter Zeit zum Business-Coach, Personal Coach oder Supervisor ausbilden zu lassen. „Die Studierenden der FHM haben dank dieser innovativen Kooperation die Chance, eine fundierte Ausbildung mit modernen Management-Methoden zu durchlaufen“, so Matthias Sell, Direktor und Geschäftsführer von INITA.

Starten wird der Master-Studiengang Psychologie mit seinen Studiengruppen an den FHM-Standorten Köln, Bielefeld und Hannover im Oktober 2019, so dass perspektivisch ab 2022 die ersten FHM-Absolventen ihre Psychotherapie-Ausbildung in Hannover starten können.