Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

12.12.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Akkreditierungsrat beschließt letztmalig Agenturakkreditierung nach altem Recht

Auf seiner 98. Sitzung am Donnerstag, den 06.12.2018, in Berlin hat der Akkreditierungsrat letztmalig über eine Agenturakkreditierung nach altem Recht entschieden: Die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung kanonischer Studiengänge (AKAST) hat sich sehr positiv entwickelt und wurde erneut für fünf Jahre reakkreditiert. Für AKAST ist dies die zweite Reakkreditierung. Die Zulassung gemäß Musterrechtsverordnung ist bis Ende 2023 befristet. Mehr


04.12.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Springer Buch „Die Managerschmieden - Studieren an privaten Hochschulen macht sich bezahlt“ ist als E-Book erhältlich.

Bei der VPH-Mitgliederversammlung in Leipzig im März 2018 stellte Herr Dr. Hansen sein neues Buch „Die Managerschmieden - Studieren an privaten Hochschulen macht sich bezahlt“ vor. Das Buch ist nun erschienen und bereits online verfügbar. In Kürze ist es auch als Softcover erhältlich. Das Buch ist ein wertvoller Ratgeber für angehende Studierende, Eltern, Firmen, Politiker und alle an privaten Hochschulen Interessierten.  Qualitativ hochwertige akademische Ausbildung als Einstieg ins Berufsleben, Qualitätssicherung der privaten Hochschulen, Studienorganisation, Verdienstmöglichkeiten und vieles mehr werden umfänglich behandelt.  Ein Geleitwort des sächsischen Ministerpräsidenten, Michael Kretschmer, ordnet das Thema in die nationale Diskussion ein. Das Vorwort des deutschen Honorarkonsuls in Calgary, Hubertus Liebrecht, stellt es in den internationalen Kontext. Das Buch kann als E-Book hier heruntergeladen werden.

27.11.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Einbeziehung der Privaten Hochschulen in den neuen Hochschulpakt.

Der VPH begrüsst das Engagement der CDU Fraktion für eine Einbeziehung der Privaten Hochschulen in den neuen Hochschulpakt.
„Damit würde eine gravierende Ungerechtigkeit der staatlichen Hochschulfinanzierung beseitigt und die Leistung der privaten Hochschulen beim Aufbau eines bedarfsgerechten Hochschulsystems endlich anerkannt“ so Verbandsvorsitzender Klaus Hekking.
Bislang wurden die Hochschulpaktmittel nur von 5 Bundesländern auch an die privaten Hochschulen für die von ihnen geschaffenen Studienplätze weitergegeben, was zu einer Wettbewerbsverzerrung führte. Den privaten Hochschulen sind so seit 2005 nach Berechnungen des IW aus Köln rund 647 Mio € entgangen.

21.11.2018SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

SRH Hochschule und Hammer Tierpark kooperieren – Duale Studierende unterstützt im Management

Der Tierpark Hamm und die SRH Hochschule Hamm kooperieren jetzt im Bereich des dualen Studienmodells. Die dual Studierende Leah Herkt wird dazu für 3 Jahre ihre im Lehrplan der Hochschule fest verankerten Praxisphasen beim Tierpark absolvieren. In diesem dualen Modell der seit 13 Jahren in erfolgreich in Hamm ansässigen Hochschule absolvieren die Studierenden pro Semester Theorie- und Praxisphasen in Rotation.

Prof. Dr. Claus Wilke, Dekan des Fachbereichs ‚Technik und Wirtschaft‘ an der SRH, betrachtet diese erste duale Kooperation nur als Auftakt für eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit. „Wir haben für den Tierpark bereits erfolgreich Umfragen, Evaluationen und Analysen im Rahmen von Praxisprojekten umgesetzt. Jetzt kooperieren wir erstmals im dualen Studienmodell miteinander und möchten in Zukunft weitere Studierende beim Tierpark dual ausbilden lassen“, so Wilke. Des Weiteren ist auch der duale Studiengang ‚Soziale Arbeit‘ für den Tierpark für eine akademische Ausbildung interessant. Tierpark-Geschäftsführer Kay Hartwich steht hierzu bereits in Kontakt mit dem zweiten Fachbereich der Hochschule, dem der ‚Sozialwissenschaft‘. „Wir können sowohl im Bereich der BWL und des Managements als auch im sozialen Bereich akademisch ausbilden“, so Hartwich, „und wir sind sehr froh, dass wir mit Frau Herkt eine erste Studierende gefunden haben, die unseren Betrieb im Alltag mit ihrem in der Hochschule theoretisch erworbenen Wissen weiterbringen und neue Impulse geben kann“.

Hartwich betonte, dass der Tierpark seit 2015 als vollwertiger wissenschaftlicher Zoo geführt, nach außen jedoch als reine Freizeiteinrichtung gesehen werde. „Wir sind in erster Linie ein wichtiger außerschulischer Lehrbetrieb und bieten unsere Räumlichkeiten sowohl für Tagungen als auch für Aus- und Fortbildungen an. Unser Tierpark, wie viele andere auch, basiert auf vier Säulen: Bildung, Artenschutz, Forschung und Erholung“, so der Geschäftsführer, der in den kommenden Jahren viel vorhat. „Wir werden aufgrund von zugesagten finanziellen Zuwendungen den Tierpark in naher Zukunft an vielen Stellen innovativer und moderner umbauen.

Kontakt: ANdre Hellweg, Andre.Hellweg@srh.de



16.11.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Gründungsinteressierte Privatstudierende erhalten Unterstützung vom Verband der Privaten Hochschulen (VPH)

1.VPH Startup-Tag im Berliner Digital Hub

Mehr als 200.000 Studierende sind in Deutschland an privaten Hochschulen eingeschrieben. Unter ihnen befinden sich viele, für die die Gründung eines eigenen Startup-Unternehmens nach oder sogar während des Studiums eine echte Alternative zum Angestelltendasein darstellt. Der Verband der privaten Hochschulen (VPH) hat sich deswegen zum Ziel gesetzt, seinen Studierenden mit einer Serie an Veranstaltungen Impulse für Entrepreneurship, Startups und Innovationen zu geben.
Auftakt der Initiative bildete der 1.VPH Startup-Tag im Berliner Digital Hub „Spielfeld“. Diese Veranstaltung mit hochkarätigen Referenten aus der Wissenschaft und dem State of the Art Blockchain-Technologie-Workshop des Berliner N3XTCODER Tech-Unternehmens, punktete bei den rund 25 Teilnehmern von Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet, z.B. der Code University, der Hochschule Fresenius, der FOM und der Provadis School of International Management and Technology aus Frankfurt.
Dr. Harald Beschorner, Vorstandsmitglied des VPH, Kanzler der FOM und gemeinsam mit Prof. Marcelo da Veiga Initiator dieses Projektes ist zufrieden:  „Private Hochschulen haben es in der Regel aufgrund ihrer meist gemeinnützigen Verfassung schwer, entsprechende Initiativen zu finanzieren. Gemeinsam und mit Unterstützung des Verbandes, stehen wir Studierenden aber in Sachen Start-Ups gerne zur Seite.“
Die Initiative des Verbands der privaten Hochschulen sieht ab Herbst 2018 jährlich zwei Startup-Tage vor, die an zentralen Orten stattfinden. Einer dieser Tage – jeweils im Herbst - wird sich mit einem thematischen Schwerpunkt befassen. Der zweite Tag – jeweils im Frühjahr – befasst sich mit allgemeinen Fragen, wie z.B. Finanzierung, Personal, Rechtsfragen etc. Alle Studierenden der VPH Mitgliedshochschulen sind zu diesen Startup-Tagen eingeladen. Neben einem thematischen „Brush-up“ stehen Beispiele für Anwendungen im Mittelpunkt und natürlich die Gelegenheit zur Vernetzung mit interessierten Kommilitonen und möglichen Partnern.

15.11.2018Verband der Privaten Hochschulen e.V.

VPH in Madrid

Prof. Klaus Hekking und Thomas Halder nehmen an der EUPHE (European Union of Private Higher Education) Sitzung in Madrid teil und besuchen die Veranstaltung
IV CONGRESO INTERNACIONAL DE ESCUELAS DE NEGOCIOS y PREMIOS AEEN 2018
des spanischen Verbandes AEEN (Asociación Española de Escuelas de Negocios y Formación de Dirctivos).

30.10.2018SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm

Vorreiterrolle in der Region übernehmen - SRH entwickelt Integrationsmodell ALLSTAY 4.0

Die SRH Hochschule Hamm führt ihre Internationalisierungsstrategie konsequent weiter und möchte dieser Ausrichtung nun Modellcharakter verleihen. Dazu wurde das Projekt „ALLSTAY 4.0“ entwickelt, ein innovatives vierstufiges und soziales Integrationsmodell, das sicherstellen soll, dass ausländische Gäste nicht nur an der SRH Hamm studieren, sondern auch dauerhaft als Fachkraft in Deutschland arbeiten und leben. Der Projektname steht für Arrive (Ankommen), Learn (Lernen), Live (Leben), STAY (Bleiben).
Hintergrund des Projektes ist, dass die SRH Hochschule Hamm in den vergangenen Monaten 80 ausländische Studierende für die Hochschule gewonnen hat und diese neben der Lehre sinnvoll integrieren möchte. Die internationalen Studierenden sind nicht nur für ein Austauschsemester in Deutschland, sondern studieren einen kompletten Studiengang, z. B. im Bereich der globalen Logistik oder im internationalen Management. Im Wintersemester 2018/2019 sind 50 junge Menschen aus verschiedenen Ländern an die SRH in Hamm gekommen. Die Mehrheit dieser Studierenden kommt aus Indien, Paraguay und China, aber auch aus anderen europäischen Ländern.
Die Hochschule hat die Studierenden nicht nur davon überzeugen können ihre Heimat zu verlassen und zumeist auch den Kontinent zu wechseln, sondern in Hamm ein Studium aufzunehmen. „Wir haben unsere ausländischen Studierenden von Anfang an unterstützt, u. a. bei VISA-Themen und der Wohnungssuche“, sagt SRH-Rektor Prof. Dr. Lars Meierling und ergänzt: „Obwohl der Standort Hamm nicht per Definition erste Adresse in Deutschland für ausländische Studieninteressierte ist, ist als Ergebnis durch die Vielzahl der inzwischen hier lebenden ausländischen Studierenden eine weitere Aufwertung der Region erfolgt.“ Meierling sieht in dem Projekt eine große Chance für Unternehmen. „Nachdem unsere internationalen Gäste nach 2 Jahren ihren Masterabschluss erhalten, können Unternehmen auf Fachkräfte zurückgreifen, die im Idealfall bereits die deutsche Sprache, gesellschaftliches Verhalten und einige Regeln der Arbeitswelt kennen. Den Integrationsprozess muss das Unternehmen dadurch nicht mehr leisten, weil wir als Hochschule vorgeschaltet diesen Prozess bereits abbilden.“, erläutert der Rektor das Alleinstellungsmerkmal von ALLSTAY 4.0.
Fachliche und wissenschaftliche Unterstützung der nun nötigen Schritte generiert die Hochschule aus den eigenen Reihen. Prof. Dr. Bernd Benikowski aus dem Fachbereich ‚Sozialwissenschaft‘ soll mit seiner hohen Expertise im Bereich der Integration im nächsten Schritt konkrete Teilprojekte entwickeln und neben erstklassiger Lehre eine Integration in das soziale Umfeld der Region so organisieren, dass ein kultureller Austausch mit wechselseitigem Verständnis verschiedener Kulturen geschaffen wird. „Wir möchten neben der sozialen Integration vor allem auch eine systemische Integration erreichen. Dazu sind wir aktuell in Gesprächen mit potenziellen Partnern in der regionalen Wirtschaft und Industrie.“ Ziel sei es, „eine frühzeitige Vernetzung sowie eine interkulturelle Verständigung mit entsprechenden Unternehmen zu forcieren und somit Zukunftsperspektiven zum langfristigen Verbleib in der Region zu schaffen“, so Benikowski.
Das von der SRH geplante Projektkostenvolumen wird aus Eigenmitteln sowie durch Unterstützung externer Projektpartner finanziert. In den kommenden Wochen und Monaten plant die SRH hierzu Kooperationen, Veranstaltungen und Unterstützungsangebote, die eine wissenschaftlich abgesicherte und nachhaltige Integration sicherstellt. „Wir möchten Vorreiter mit Modellcharakter sein“, so Meierling abschließend.


Kontakt: Andre Hellweg, andre.hellweg@srh.de

 

 

25.10.2018SRH Hochschule Heidelberg

SRH Hochschule Heidelberg erhält Auszeichnung für exzellente Lehre

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Volkswagenstiftung würdigen das Lehr- und Lernmodell der SRH Hochschule Heidelberg mit dem Genius Loci-Preis. Der einzige institutionelle Preis für exzellente Lehre in Deutschland wird zum zweiten Mal vergeben.

Studieren anders denken – die SRH Hochschule Heidelberg hat 2012 die Lehre revolutioniert und mit dem CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education) ein deutschlandweit einzigartiges Lehr- und Lernmodell geschaffen. CORE steht für eine komplett neue Studienstruktur: Im Fünf-Wochen-Rhythmus erwerben die Studierenden Kompetenzen, die sich nach den Anforderungen des Arbeitsmarktes richten, gecoacht durch ihre Dozenten. Für diesen Ansatz haben der Stifterverband und die Volkswagenstiftung die SRH Hochschule Heidelberg nun mit dem Genius Loci-Preis ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die vor allem unseren Studierenden zu Gute kommt. Sie unterstreicht die hohe Qualität unserer Lehre und signalisiert, dass die Hochschule hervorragend ausgebildete Absolventen hervorbringt“, betont Prof. Dr. Katja Rade, Rektorin der SRH Hochschule Heidelberg.

Neben der SRH Hochschule Heidelberg erhält auch die Uni Mainz den Genius Loci-Preis. „Qualität sichern in der Lehre heißt auch, eine Lehrentwicklung strategisch zu betreiben und dafür institutionelle Leitbilder zu entwickeln. Das ist sowohl der Uni Mainz als auch der SRH Hochschule Heidelberg ausgezeichnet gelungen“, sagt der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes, Dr. Volker Meyer-Guckel.

Der Bologna-Prozess fordert seit 1999 von allen Hochschulen in Europa, dass sie ihre Studierenden auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarkts vorbereiten. „Wir haben Bologna zu Ende gedacht, indem wir die Studierenden konsequent ins Zentrum rücken: Sie trainieren bei uns genau jene Kompetenzen, die sie in ihrem späteren Beruf benötigen“, sagt Prof. Dr. Carolin Sutter, Prorektorin für Studium und Weiterbildung. „Wichtig ist dabei, dass die Studierenden an ihr Vorwissen anknüpfen und dieses mit eigenen Erfahrungen verbinden können“, unterstreicht Julia Rózsa, Leiterin der SRH Akademie für Hochschullehre, die das CORE-Prinzip entwickelt hat. „Wir geben den Studierenden den Raum, den Lernstoff mit aktivierenden Lernmethoden optimal zu verarbeiten.“

Das CORE-Prinzip basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Lern- und Hirnforschung. Die Studierenden erarbeiten sich fünf Wochen lang ein Thema – eigenverantwortlich und in kleinen Gruppen. Am Ende dieses Zeitraums wird überprüft, ob sie ihre erlernten Kompetenzen anwenden können: beispielsweise in Form von fiktiven Unternehmensversammlungen, Präsentationen oder Ausstellungskonzepten. Auch in der Forschung wird das CORE-Prinzip angewendet: Die Studierenden können Forschungsprojekte aktiv mitgestalten oder eigene Projekte initiieren, wodurch sowohl das selbstständige und wissenschaftliche Arbeiten als auch erste Kontakte zu potenziellen künftigen Arbeitgebern gefördert werden.

Neben der SRH Hochschule Heidelberg setzen mittlerweile auch die anderen acht SRH Hochschulen das innovative Lernkonzept in ihrem Studienangebot um. Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Winterberg, Geschäftsführer der SRH Higher Education und ehemaliger Rektor der SRH Hochschule Heidelberg, der das CORE-Prinzip 2012 eingeführt hat, erklärt: „Die SRH Hochschulen profitieren sehr von diesem Lehr- und Lernmodell, das sie in der Hochschullandschaft einzigartig macht. Die Auszeichnung mit dem Genius Loci-Preis verleiht diesem Ausbau einen enormen Schub und bedeutet eine große Anerkennung unserer Arbeit der vergangenen Jahre.“

Mit dem Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz zeichnen der Stifterverband und die Volkswagenstiftung jährlich eine Universität und eine Fachhochschule aus, die über eine beispielhafte Lehrverfassung bzw. Lehrstrategie verfügen. Das Preisgeld von 20.000 Euro wird die SRH Hochschule Heidelberg für die Einladung eines Visiting Scholar of Teaching and Learning im Bereich digitale Lehre einsetzen. „Wir entwickeln das CORE-Prinzip ständig weiter und sind davon überzeugt, dass durch den zielgerichteten Einsatz neuer Medien der Mehrwert von Präsenzphasen weiter gesteigert werden kann“, erklärt Prof. Sutter.

Kontakt:Janna Von Greiffenstern, janna.vongreiffenstern@hochschule-heidelberg.de