DAAD-Studie: SRH Hochschule Heidelberg schneidet bei Studierenden, die internationale Erfahrung sammeln möchten, sehr gut ab

SRH Hochschule Heidelberg

Die meisten SRH-Studierenden glauben, dass sie ihr Studium in der Regelstudienzeit beenden können  ̶  auch in Pandemie-Zeiten. Die Betreuung durch das International Office der Hochschule bewerten sie in einer Befragung des DAAD und BMBF als sehr gut.

Sie wollen sich in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln und hoffen auf bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Mit einem Auslandsaufenthalt können Studierende nur punkten. Dabei folgen sie vor allem dem guten Ruf einer Hochschule, der Attraktivität des Standortes und den Rankingergebnissen, wenn sie sich für eine Hochschule entscheiden. Dies ergab eine Umfrage des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD). An der Studie „Benchmark Internationale Hochschule“ nahmen 580 von rund 3.400 Studierenden der SRH Hochschule Heidelberg (17 Prozent) teil, überwiegend mit deutscher Staatsangehörigkeit (65 Prozent). Die Unterstützung durch ihr International Office (IO) an der Hochschule bewerteten sie als positiv: Im Schnitt gaben sie dem Angebot 4,36 von 5 Punkten.  

Die überwiegende Zahl der SRH-Studierenden hat keinen Zweifel daran, ihr Studium gut in der Regelstudienzeit beenden zu können, trotz Pandemie-Situation. Dies sagen 80 Prozent von ihnen. So ist die SRH Hochschule Heidelberg an vielen Stellen von ihren Studierenden besser bewertet worden als die Vergleichsgruppe, die aus 14 überwiegend staatlich organisierten Hochschulen bestand. „Wir freuen uns sehr über dieses positive Ergebnis“, sagt Bettina Pauley, Leiterin des International Office (IO) an der SRH Hochschule Heidelberg. Das IO unterstützt die Studierenden, die ins Ausland gehen wollen bei der Wahl der Partnerhochschule oder ihrer Praktikumsstelle. Den sogenannten Incomings, die an der SRH Hochschule Heidelberg studieren wollen, hilft das IO-Team bei der Wohnungssuche oder in Visumsfragen. Neben Sprachkursen bietet es ihnen zahlreiche interkulturelle Veranstaltungen zum Kennenlernen der Kommilitonen an.

Trotz Pandemie ins Ausland?

Eine zentrale Rolle in der DAAD-Studie spielte natürlich die Corona-Pandemie. Auf die Frage, ob sich die Studierenden vorstellen könnten, statt eines Auslandsaufenthalts die entsprechenden Leistungen virtuell zu nutzen, reagierte die überwiegende Zahl ablehnend: Die Studierenden können die Sprache weniger effektiv erlernen, sie können kein Netzwerk bilden und schließlich auch keine interkulturellen Erfahrungen sammeln. Gerade deshalb stellt die Arbeit des IO eine wichtige Unterstützung dar. Die internationalen Studierenden an der SRH Hochschule Heidelberg zeigten sich sehr zufrieden: „Das International Office hat mich in der Pandemie-Situation sehr unterstützt“, so eine Stimme. Ein anderer Student ergänzt: „Das International Office ist top ausgestattet, immer ansprechbar und kümmert sich auch in der schwierigen Zeit darum, den Studierenden die best möglichste Auslandserfahrung zu ermöglichen.“

Viele internationale Aktivitäten trotz Pandemie

Zu Studienbeginn organisiert das IO regelmäßig eine Campus-Rallye für alle internationalen Studierenden – vor Ort oder auch auf digitalem Wege kamen sie ihrer Hochschule und ihren Kommilitonen ein Stück weit näher. Um den interkulturellen Austausch zu fördern, hat das IO ein Tandem-Programm ins Leben gerufen. Heimische Studierende begleiten hier ihre internationalen Kommilitonen, um sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden. Mehr als 40 Tandems haben sich so gefunden. Zudem sorgen die Student Ambassadors als zentrale Ansprechpartner für die jeweiligen Studiengänge dafür, dass sich alle internationalen Studierenden gut aufgenommen fühlen. Auch virtuelle gemeinsame Kurse oder eine Ostereiersuche mit Abstand und Maske fanden im Pandemie-Jahr statt. Und wenn die Internationals bei ihrer Ankunft auf dem Campus erst einmal in Quarantäne bleiben mussten, hat sich das IO um ihre Versorgung gekümmert und digitale Möglichkeiten zum Kennenlernen anderer Studierenden angeboten. 

„Ein Auslandsaufenthalt ist eine einmalige Erfahrung für Studierende. Wir haben dafür Sorge zu tragen, dass dies auch in Pandemie-Zeiten so bleibt“, sagt Bettina Pauley. „Auch wenn wir an der Hochschule ab dem Wintersemester 2021/2022 wieder vermehrt Präsenzveranstaltungen planen, haben wir die Besonderheiten der einzelnen Länder im Blick, sodass wir sehr schnell auf die jeweiligen Situationen reagieren können. Mit unseren Partnerhochschulen stehen wir im engen Austausch und hoffen, dass unter allen gesundheitsbedingten Vorkehrungen ein Aufenthalt unserer Studierenden im Ausland bald wieder unkomplizierter möglich sein wird.“